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Warum war Europa technisch und kulturell so fortschrittlich?

Warum war Europa technisch und kulturell so fortschrittlich?


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Warum waren die europäischen Bevölkerungen in der Geschichte im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen wie den amerikanischen Ureinwohnern so fortgeschritten?

Was ist der Grund, warum die Europäer in Technik und Wissenschaft so gut waren? Warum benutzten die Europäer Geld statt Tausch?

War Griechenland auch der Geburtsort dieser "Technologie und Kultur"?


Erstens war dies in der Geschichte nicht immer der Fall. Im Zeitraum von etwa 400 bis 1500 waren die europäischen Bevölkerungen technologisch nicht weiter fortgeschritten als einige Bevölkerungen in Asien. Und schon davor befand sich der größte Teil Europas mit Ausnahme eines schmalen Streifens in der Nähe des Mittelmeers in einem ziemlich primitiven Zustand in Bezug auf Wissenschaft und Technologie. Und der wichtigste Ort, an dem sich die Wissenschaft in der Antike entwickelte, war Alexandria (im modernen Ägypten).

Wissenschaft und Technologie beginnen sich im 16. Jahrhundert in Westeuropa intensiv zu entwickeln, und es ist schwierig, einen Grund dafür zu nennen, aber vielleicht ist einer der Hauptgründe der Kapitalismus und im Allgemeinen das soziale Umfeld, das diese Entwicklung ermöglicht hat.

Zum Beispiel wurden Papier, beweglicher Druck und möglicherweise Schusswaffen in China früher als in Europa erfunden, aber die Erfindung von Papier und Druck löste in China keine Revolution wie in Europa aus. Die Massenproduktion gedruckter Bücher begann dort nicht. Und Feuerwaffen erreichten dort, sobald sie in Europa eindrangen oder erfunden wurden, sehr schnell einen höheren Grad an Perfektion. Ein weiteres Beispiel ist die Erfindung der Dampfturbine im hellenistischen Alexandria. Sie haben es erfunden, aber was haben sie daraus gemacht? Dies sind nur drei Beispiele dafür, dass angemessene soziale Bedingungen für die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie entscheidend sind.

Natürlich kann man fragen, warum sich diese soziale und wirtschaftliche Situation in Europa und nicht anderswo entwickelt hat, aber darauf gibt es wahrscheinlich keine kurze Antwort. Man muss die gesamte Geschichte Europas und anderer Teile der Welt analysieren, um zu sehen, warum es in Europa passiert ist.

Es stimmt nicht, dass "Europäer Geld benutzten, während andere Menschen Tauschhandel betrieben". Geld war vielerorts weit verbreitet.

Zur letzten Frage. Es stimmt, dass Griechenland der Geburtsort der Wissenschaft war. Aber nicht der einzige Geburtsort. Die Astronomie zum Beispiel begann in Babylonien. Dies gilt nicht für die Technologie. Alle möglichen Technologien wurden vielerorts erfunden, Griechenland ist sicherlich nicht "der Geburtsort der Technologie".

In den hellenistischen Staaten (NICHT in Griechenland selbst, sondern auf den Territorien des modernen Ägypten, der Türkei und anderen Teilen des Mittelmeerraums) erreichte die Wissenschaft einen sehr hohen Entwicklungsstand und begann, die Technologie zu beeinflussen. Dies war jedoch ein relativ kurzer Zeitraum, etwa 200 Jahre, ungefähr von der Zeit der makedonischen Eroberung bis zur Eroberung dieser Staaten durch das Römische Reich. Die Römer waren nicht an Wissenschaft interessiert und beschäftigten die griechischen Ingenieure hauptsächlich für die Technik. Auch der gravierende Mangel an Ingenieuren im Reich führte zu keiner Form der Ingenieurausbildung. Entscheidend ist, dass Wissenschaftler und Ingenieure im Römischen Reich einen sehr niedrigen sozialen Status haben. Einige Jahrhunderte später stoppte die Entwicklung der Wissenschaft in Europa vollständig, und es gab einen starken Rückschritt in der Technologie.

Die hellenistische Wissenschaft überlebte teilweise im Osten (Persien, muslimische Länder, Byzanz, sogar in Indien). Dann, im 16. Jahrhundert, musste all dies in Europa wiedergeboren werden.

BEARBEITEN. Ich erwartete, dass meine Behauptung, dass "die Wissenschaft im antiken Griechenland geboren wurde", Einwände aufwerfen wird. Also lass es mich erklären. Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass "die Griechen keine echte Wissenschaft betrieben haben, weil sie keine Experimente gemacht haben". Zunächst einmal erfordert nicht jede Wissenschaft Experimente (Astronomie, Geographie erfordert nur Beobachtungen. Und sicherlich haben Griechen und Babylonier Beobachtungen gemacht und aufgezeichnet). Zweitens haben hellenistische Wissenschaftler Experimente durchgeführt. Und nicht nur Archimedes. Sie schufen mehrere Teile der Physik, die eng mit den Ingenieurwissenschaften verbunden waren, nämlich Statik, einschließlich Hydrostatik, Pneumatik, geometrische Optik, Geodäsie. Ptolemäus beschrieb beispielsweise seine Experimente zur Messung der Refraktion. Hero of Alexandria konstruierte Automaten und Dampfmaschinen. Ctezibius baute Wasseruhren und Wasserorgel usw. Viele Wissenschaften flossen in den Bau von Artillerie, und nicht nur Archimedes tat das.

BEARBEITEN2. Es ist üblich, Euklid, Hipparchos, Ptolemäus und Diophantus "Griechen" zu nennen. Sie schrieben zwar auf Griechisch, und ihre Namen klingen griechisch, aber in Europa funktionierten sie nicht. Über ihre "ethnische Herkunft" liegen uns keinerlei Informationen vor.


Der wirtschaftliche Hintergrund

Die wirtschaftliche Expansion des Jahrhunderts verdankte viel mächtigen Veränderungen, die bereits um 1500 im Gange waren. Zu dieser Zeit umfasste Europa nur zwischen einem Drittel und der Hälfte der Bevölkerung, die es um 1300 besessen hatte. Der berüchtigte Schwarze Tod von 1347-50 berichtet hauptsächlich für die großen Verluste, aber Plagen waren immer wiederkehrend, Hungersnöte häufig, Kriege unaufhörlich und soziale Spannungen hoch wie das Mittelalter zu Ende ging. Die spätmittelalterlichen Katastrophen veränderten die Strukturen der europäischen Gesellschaft radikal – die Art und Weise, wie sie Nahrungsmittel und Güter produzierte, Einkommen verteilte, Gesellschaft und Staat organisierte und die Welt betrachtete.

Die enormen menschlichen Verluste veränderten die alten Gleichgewichte zwischen den klassischen „Produktionsfaktoren“ – Arbeit, Boden und Kapital. Der Bevölkerungsrückgang zwang die Löhne in den Städten und drückte die Mieten auf dem Land, da die weniger verbleibenden Arbeiter einen höheren „Knappheitswert“ haben könnten. Im Gegensatz dazu sanken die Kosten für Land und Kapital, beide wurden relativ reichlicher und billiger, als die Zahl der Menschen schrumpfte. Teure Arbeitskräfte und billiges Land und Kapital förderten die „Faktorsubstitution“, den Ersatz des kostspieligen Faktors (Arbeit) durch den billigeren (Land und Kapital). Diese Substitution von Land und Kapital für Arbeit zeigt sich zum Beispiel in der weit verbreiteten Umwandlung von Ackerland in Weideland, dass einige wenige Hirten, die mit Kapital (Schafe) und extensivem Weideland versorgt werden, eine höhere Rendite erwirtschaften könnten als Ackerland, das von vielen intensiv bewirtschaftet wird gut bezahlte Arbeiter.

Kapital könnte auch die Technologie unterstützen, die für die Entwicklung neuer Werkzeuge erforderlich ist, die es den Arbeitern ermöglichen, produktiver zu arbeiten. Das Spätmittelalter war dementsprechend eine Zeit bedeutender technologischer Fortschritte verbunden mit hohen Investitionen in arbeitssparende Geräte. Die Entwicklung des Druckens mit beweglichen Metalllettern ersetzte für viele menschliche Kopisten eine teure Maschine, die Presse. Schießpulver und Schusswaffen gaben kleineren Armeen größere Kampfkraft. Veränderungen im Schiffbau und in der Entwicklung von Navigationshilfen ermöglichten es größeren Schiffen, mit kleineren Besatzungen über längere Strecken zu fahren. Um 1500 erreichte Europa, was es noch nie zuvor besessen hatte: einen technologischen Vorsprung gegenüber allen anderen Zivilisationen. Europa war damit für die weltweite Expansion gerüstet.

Auch soziale Veränderungen waren allgegenwärtig. Bei sinkender Bevölkerung sanken die Kosten für Grundnahrungsmittel (insbesondere Weizen). Mit billigeren Lebensmitteln könnten die Menschen auf dem Land und in der Stadt ihr höheres Einkommen nutzen, um ihre Ernährung zu diversifizieren und zu verbessern – um mehr Fleisch, Milchprodukte und Getränke zu konsumieren. Sie konnten sich auch mehr Fertigprodukte aus den Städten leisten, was der städtischen Wirtschaft zugute kam. Das 14. Jahrhundert gilt zu Recht als das goldene Zeitalter der Werktätigen.

Traditionell haben sich Wirtschaftshistoriker die sinkenden Kosten der Grundnahrungsmittel (Getreide) und die anhaltend festen Preise der Manufakturen als zwei Klingen einer offenen Schere vorgestellt. Diese Preisschere lenkte die Einnahmen vom Land in die Stadt. Die spätmittelalterlichen Preisbewegungen begünstigten somit städtische Handwerker gegenüber Bauern und Kaufleute gegenüber Gutsbesitzern. Städte erhielten ein neues Gewicht in der Gesellschaft die Zahl der Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern stieg von 125 um 1300 auf 154 um 1500, obwohl die Gesamtbevölkerung zurückging. Diese Veränderungen untergruben die Führung des Landadels und stärkten die Macht und den Einfluss der großen Kaufleute und Bankiers der Städte. Das 16. wäre ein „bürgerliches Jahrhundert“.

Kulturell veränderten die Katastrophen des Spätmittelalters die Einstellungen und untergruben insbesondere den mittelalterlichen Glauben, dass die spekulative Vernunft die Geheimnisse des Universums meistern könne. In einem Zeitalter wilder und unvorhersehbarer Epidemien schien das Zufällige und Unerwartete, Zufall oder Schicksal, anstatt unveränderliche Gesetze, den Lauf der menschlichen Angelegenheiten zu dominieren. In einer unsicheren Welt war der Empirismus die sicherste und sicherste philosophische Haltung. In der formalen Philosophie wird dieser neue Vorrang des Konkreten und Beobachtbaren gegenüber dem Abstrakten und Spekulativen Nominalismus genannt. Im gesellschaftlichen Leben gab es eine neue Betonung der genauen Beobachtung, der Notwendigkeit, jede sich ändernde Situation zu studieren, um eine Grundlage für das Handeln zu finden.

Das 16. Jahrhundert verdankt also viel den Strömungen des Spätmittelalters. Es wäre jedoch falsch, seine Geschichte nur als Ausspielung früherer Sätze zu sehen. Auch die Jahrhunderte eigenen Neuentwicklungen prägten seine Errungenschaften. Diese Entwicklungen beeinflussten das Geld und die Preise der Bevölkerung in der Landwirtschaft, im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Bankwesen, soziale und politische Institutionen und kulturelle Einstellungen. Historiker unterscheiden sich stark in der Art und Weise, wie sie diese verschiedenen Entwicklungen strukturieren und in Beziehung setzen, sie streiten darüber, was als Ursachen und was als Wirkungen zu betrachten ist. Über die allgemeine Natur dieser Trends sind sie sich jedoch einigermaßen einig.


Deutschland ist seit langem ein akademisches Kraftzentrum, und als solche ist Bildung das Rückgrat des technologischen Fortschritts in Deutschland. „Ziel ist es, gute Ideen schnell in innovative Produkte und Dienstleistungen umzusetzen“, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Denn innovative Lösungen sind die Faktoren, die unseren Wohlstand antreiben und unsere Lebensqualität unterstützen.“

Ab 2014 werden in Deutschland keine Studiengebühren mehr für Hochschulen erhoben. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft in Hamburg, fasste es so zusammen: „Studiengebühren sind sozial ungerecht. Sie schrecken insbesondere junge Menschen ohne klassischen akademischen Familienhintergrund von der Aufnahme eines Studiums ab. Es ist die Kernaufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass junge Frauen und Männer in Deutschland mit hohem Qualitätsstandard kostenlos studieren können.“ Dies zog nicht nur mehr deutsche Studierende an, sondern führte auch zu einem Zustrom internationaler Studierender. Das Deutsche Studentenwerk stellte fest, dass fast 12% aller Studierenden in Deutschland internationale Studierende sind. An amerikanischen Universitäten beträgt der Anteil internationaler Studierender rund vier Prozent, in Australien bis zu 20 Prozent.


Warum war Europa technisch und kulturell so fortschrittlich? - Geschichte

Im neunzehnten Jahrhundert war Westeuropa das wirtschaftliche Zentrum der Welt. Seine Produktivkraft war unübertroffen. Diese Dominanz wurde irgendwann zwischen 1500 und 1800 erreicht, aber genau zu bestimmen, wann ist eine schwierige Aufgabe. Dies wird deutlich, wenn wir versuchen, die wirtschaftliche Entwicklung Europas mit der Chinas zu vergleichen. In der Zeit vor 1500 war China eine starke Wirtschaftsmacht – zu dieser Zeit wahrscheinlich die fortschrittlichste Volkswirtschaft der Welt –, aber im 19. Jahrhundert wurde es von Westeuropa vollständig in den Schatten gestellt. Wann genau hat Europa vorgezogen und warum ist das passiert? Wie hat Europa und nicht China die Welt regiert?

Die traditionelle Erklärung ist eine kulturelle. Sie argumentiert, dass die Europäer eine Art und Weise haben (oder hatten), mit der Welt in Kontakt zu treten, die für Wirtschaftswachstum, Eroberung und Dynamik besser geeignet war. Landes hat zum Beispiel behauptet, dass ‘den Chinesen Reichweite, Konzentration und vor allem Neugier fehlten’, und dass sie im Gegensatz zu den Europäern nicht von Gier und Leidenschaft motiviert waren.’ Braudel behauptete, dass die Chinesen ‘Teilte nur halbherzig die kapitalistische Mentalität des Westens.’ Weber argumentierte, dass die ‘protestantische Arbeitsmoral’ ideal für den wirtschaftlichen Erfolg geeignet sei.

Aber es gibt ernsthafte Probleme mit dieser Argumentation. Zum einen ist es ziemlich dreist anzunehmen, dass auf einem ganzen Subkontinent alle gleich denken und handeln. Zweitens gibt es Beweise dafür, dass die Chinesen genauso unternehmungslustig und von Gier und Leidenschaft getrieben waren wie die Europäer. Das Handelsimperium der Zheng-Familie aus dem 17. Jahrhundert beispielsweise operierte rücksichtslos und mit leidenschaftlicher kommerzieller Leidenschaft. Sie eroberten Taiwan von den Holländern und vertrieben die Holländer aus vielen südostasiatischen Märkten. Der Luxuswunsch war auch nicht nur den Europäern vorbehalten: Chinesische Ratgeber für auffälligen Konsum erschienen sogar vor denen in Europa.

Wie Rosenbery und Birdzell beklagt haben, ‘Die große Schwierigkeit, die Quellen des westlichen Wirtschaftswachstums zu identifizieren, hat zu einigen psychologischen Erklärungen geführt, die fast verzweifelt sind.’ Sie wären berechtigt, stärkere Worte als ‘verzweifelt’ zu verwenden . Dies ist eine faule, unanalytische Behauptung der kulturellen Vormachtstellung des Westens. Nicht nur die Chinesen leiden unter diesen Berichten: Auch die Europäer, die nicht an vorderster Front standen, werden auf unbegründete kulturelle Unzulänglichkeiten zurückgeführt. Kindlebergers Geschichte des Weltwirtschaftswachstums hat die schlechte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Spaniens auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt, darunter die spanische ‘Arbeitsverachtung’, ‘starker Hass’ und ‘die Inquisition’, erklärt aber nicht wie jeder von ihnen hätte das Wirtschaftswachstum behindert. Seine Liste kruder nationaler Stereotypen liest sich eher wie alberne Rassenvorurteile als aufschlussreiche ökonomische und historische Argumente. Diesen faulen Vorurteilen, die sich als „kulturelle Erklärungen“ tarnen, fehlen Beweise und selbst der oberflächlichste Erklärungsrahmen, um sie zu unterstützen. Unser kurzer Überblick über die maroden Beweise für die kulturelle Unterlegenheit Chinas legt nahe, dass kulturelle Unterschiede allein – real oder eingebildet – nicht ausreichen, um die Unterschiede zu erklären, die zwischen Europa und China entstanden sind.

Gehen wir einen Schritt zurück und betrachten die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vor dem Aufstieg Europas zur Dominanz waren die Grundregeln des wirtschaftlichen Spiels sowohl für Europa als auch für China die gleichen. Beide Ökonomien wurden durch die Produktivität des Landes begrenzt. Der Ökonom Lavoisier bemerkte, dass ‘Handel und Industrie nur das Material verwenden können, das sie (die Landwirtschaft) zur Verfügung gestellt hat, so dass es die ursprüngliche Quelle, die fast einzigartige Quelle allen nationalen Reichtums ist.’ Adam Smith bemerkte, dass ‘The Stadt, in der es keine Reproduktion von Stoffen gibt oder geben kann, kann mit Recht gesagt werden, dass sie ihren ganzen Reichtum und ihre Lebensgrundlage vom Land bezieht.’ Sowohl in Europa als auch in China war die Photosynthese die einzige Quelle für Nahrung und Brennstoff. Aber die Photosynthese ist bei der Gewinnung von Sonnenenergie ineffizient, was bedeutet, dass es nur wenige gespeicherte Energie gab, auf die später zugegriffen werden konnte, außer in Bäumen.

Bei einer endlichen Landfläche kann zwangsläufig weniger Land für andere genutzt werden, wenn mehr Fläche für eine produktive Aufgabe verwendet wird. Ricardo stellte fest, dass dies zu sinkenden Grenzerträgen führte, und stellte fest, dass ‘das Land in seiner Quantität begrenzt ist, …, … wird mit jedem erhöhten Teil des darauf eingesetzten Kapitals die Produktionsrate sinken.’ Dies bedeutete, dass Das Wirtschaftswachstum war von Natur aus begrenzt – dies wird als negatives Feedback bezeichnet. Diese Art von Wirtschaft wurde als ‘organische Wirtschaft’ bezeichnet. Eine Bio-Wirtschaft ist für ihren Energiebedarf abhängig von fließt von Energie aus der Photosynthese, ohne nennenswerten Zugang zu Aktien von Energie. (Für eine gründliche und prägnante Erklärung der Natur organischer und anorganischer Ökonomien siehe Wrigleys ‘The Divergence of England‘). die diesem System innewohnende negative Rückkopplung.

Was also halten wir von der ‘Entdeckung’ von Amerika? War das so wichtig, wie Akademiker wie Pomerantz behauptet haben? (Obwohl ich Pomerantz in dieser Hinsicht nicht zustimme, ist sein Buch ‘The Great Divergence‘ eines der stärksten auf diesem Gebiet.) Die Entdeckung Amerikas erhöhte den europäischen Reichtum, änderte jedoch nichts an diesen grundlegenden Einschränkungen. Amerika hat Europa eine historisch beispiellose Fülle von Ressourcen zur Verfügung gestellt. Die Europäer bauten flächenintensive Pflanzen wie Zucker, Baumwolle und Holz an, was es ihnen ermöglichte, Produkte zu liefern, deren Herstellung im Inland immer teurer wurde. Dieser Zugang zu Ressourcen machte die Expansion rentabel, steigerte die Produktion und das Versandvolumen, senkte die Transaktionskosten pro Einheit und machte eine weitere Expansion lohnenswert. Aber die wirtschaftliche Ausbeutung überseeischer Landflächen konnte die grundlegenden Beschränkungen der Wirtschaft nicht lösen. Obwohl das Silber und die Ressourcen der Neuen Welt tatsächlich die europäische Smithian-Dynamik geschärft und dem Wachstum einen Schub gegeben haben, konnten sie die Beschränkungen der vorindustriellen Wirtschaft, die durch das Land eingeschränkt war, nicht in Frage stellen. Allein die Neue Welt vergrößerte einfach das Spielfeld, anstatt die Spielregeln zu ändern.

Den größten Teil des Zeitraums zwischen 1500 und 1850 waren sowohl die europäischen als auch die chinesischen Volkswirtschaften in diesem Rahmen begrenzten Wachstums gefangen. Die Bio-Wirtschaft konnte keinen ausreichenden Zugang zu Energie bieten, um industrielle Prozesse und Wachstum aufrechtzuerhalten. Dies belegen die Erfahrungen in beiden Regionen. Der 1717 erbaute Dolgyne-Hochofen in Wales lief mangels Brennstoff zu Beginn des 17. In China näherten sich die Holzvorräte Mitte der Ming-Periode der Erschöpfung, was zu einer Änderung der Salzkochtechniken führte, um weniger Holz zu verwenden, und (wohl) zur Entwicklung des Woks. Im 18. Jahrhundert verlagerte sich ein Großteil des Bauschrotthandels aus dem Yangzi-Delta, und Gräser und Dung wurden verbrannt, um knappes Bauholz zu vermeiden. Diese Beispiele veranschaulichen die grundlegenden Beschränkungen der Energienutzung und damit des Wirtschaftswachstums in beiden Volkswirtschaften, während sie für ihre Energieversorgung fast vollständig der jährlichen Produktivität des Landes untergeordnet waren. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren die Gebiete auf beiden Kontinenten eindeutig so weit fortgeschritten, dass sie die Umweltbeschränkungen spüren konnten, aber keiner war in der Lage, diese zu überwinden. Kurz gesagt, bis zum 18. Jahrhundert waren weder Europa noch China vorangekommen.

Damit bleiben uns noch drei große Fragen: Wie war die wirtschaftliche Dominanz zu erlangen? Wie sollten die Grenzen der Öko-Ökonomie überwunden werden? Wie hat Europa die Vorherrschaft erlangt und wie früh können wir sehen, wie sich die Räder drehen?

Um die Ökonomie über organische Grenzen hinaus zu bewegen, war ein Energievorrat erforderlich. Die Nutzung fossiler Brennstoffe und der Zugang zu ihren Energievorräten stellten einen Wechsel von der Abhängigkeit von inhärent begrenzten Energieflüssen (abhängig von der jährlichen Photosynthese) zu einer teilweisen Abhängigkeit von Energievorräten dar. Dies war ein grundlegender Bruch mit allen wirtschaftlichen Erfahrungen der Vergangenheit. Diese neue Wirtschaftsform ist die ‘Mineralwirtschaft’. Bisher war die Wirtschaft durch die Produktivität des Landes eingeschränkt, aber das war kein Wachstumshemmnis mehr, da Energie auch aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden konnte. Diese Energievorräte machten auch negative Rückkopplungen und die Grenzen des Arbeitsteilungsgewinns weniger wichtig: Die Macht, die sie gewährten, ließ die Produktion pro Arbeiter steigen und ermöglichte nahezu unbegrenzte potenzielle Gewinne, zumindest solange die Kohle reichte . Sie ermöglichten auch energieintensive industrielle Prozesse, die ohne eine solche Energiequelle nicht möglich gewesen wären. Die Bio-Ökonomie war transzendiert worden, und diese Transformation geschah zuerst in Europa.

Bevor wir uns der komplexen Aufgabe zuwenden, die Gründe dafür zu untersuchen, werfen wir kurz einen Blick auf einige der wirklich beeindruckenden Statistiken der europäischen Wirtschaftsdominanz im 19. Jahrhundert, um zu sehen, wie mächtig diese Energievorräte waren. Im Jahr 1810 betrug die britische Kohleförderung 20 Millionen Tonnen, was eine Energiemenge lieferte, von der Wrigley behauptet, dass sie ‘etwa der Energiemenge entsprach, die theoretisch für die Einfangung durch die Sonnenstrahlen durch Photosynthese jedes Jahr zur Verfügung steht.’ Die wirtschaftliche Dominanz dass dies möglich war, zeigten die massiven und anhaltenden, vorher undenkbaren Produktionssteigerungen im Laufe des 19. Jahrhunderts. ‘Die europäische Roheisenproduktion stieg zwischen 1800 und 1870 um das 16-Fache, die Kohleproduktion um das 14-Fache, der Verbrauch von Rohbaumwolle um das 21-Fache und die Eisenbahnkilometer zwischen 1840 und 1870 um das 36-Fache… Europäische Exporte zu konstanten Preisen stiegen im Jahr 1800 um das Zwölffache -1870.’ Die Fähigkeit der europäischen Nationen, sich im 19. Jahrhundert in die politischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten Chinas einzumischen, war eine klare Folge dieses Aufstiegs zur Führung.

Warum hat Europa die wirtschaftliche Vorherrschaft erlangt? Oder genauer gesagt, warum hat Westeuropa begonnen, Kohle in großem Umfang zu verwenden, während China dies nicht tat? Ich behaupte, dass dies geschah, weil der westeuropäische Agrarsektor Arbeitskräfte für andere Zwecke freisetzte, die China nicht tat, weil Westeuropa Chinas geopolitisches Handicap nicht erlebt hatte, und, was noch wichtiger ist, aufgrund des dynamischen europäischen Engagements mit Versorgungsproblemen, die zu einer sich selbst erhaltenden Entwicklung auf dem Weg zur Mineralwirtschaft führten. China war zwar beeindruckend innovativ, konzentrierte sich jedoch mehr auf die Perfektion der Bio-Wirtschaft als auf deren Überwindung.

Der Weg, den die westeuropäische Landwirtschaft eingeschlagen hat, ermöglichte es, die Grenzen der ökologischen Wirtschaft zu überwinden, während dies in China nicht der Fall war. In Europa hat die gesteigerte Arbeitsproduktivität den Arbeitnehmern die Freiheit gegeben, ihre Arbeitskraft für außerlandwirtschaftliche Tätigkeiten einzusetzen. Zwischen 1600 und 1820 stieg in mehreren westeuropäischen Ländern die Zahl der überzähligen Menschen, die von hundert Arbeitern in der Landwirtschaft ernährt wurden. In England und Wales stieg sie von 42 auf 148, in den Niederlanden von 119 (1670) auf 177 und in Frankreich von 45 auf 70.

Auf der anderen Seite konzentrierte sich die chinesische Landwirtschaft eher auf die Steigerung der Landproduktivität (dh, dass jede Landeinheit mehr produziert) als auf die Steigerung der Arbeitsproduktivität (dh, dass jeder Arbeiter mehr produziert). Damit blieb die chinesische Landwirtschaft stark an das Bio-Paradigma und seine Grenzen gebunden. Im Jangtse wurde die landwirtschaftliche Produktion durch abnehmende Arbeitserträge erreicht: Von einem Index von 100 im Jahr 1700 sank die Pro-Kopf-Produktion um 1750 auf 74 und bis 1800 auf 70. Wie Brenner und Isett behaupten, ‘Der Trend zum Aufsteigen Die Arbeitsproduktivität in der Landwirtschaft in England war das direkte Gegenteil des Trends zu sinkender Arbeitsproduktivität, die im Yangzi-Delta erreicht wurde…’

Der landwirtschaftliche Vorteil Europas bestand nicht darin, seine Bevölkerung zu ernähren, da China im 18. Jahrhundert eine dichtere Bevölkerung ernähren konnte als Europa. Es ging vielmehr darum, seinen Leuten zu erlauben, sich außerhalb der landwirtschaftlichen Arbeit und außerhalb einer Welt zu bewegen, die durch die Beschränkungen der landwirtschaftlichen Produktion und der Photosynthese eingeschränkt ist. Aber während die landwirtschaftlichen Unterschiede eine wesentliche Voraussetzung für den Aufstieg Europas vom Bio-Paradigma waren, haben sie ihn nicht bewirkt. Um in die Mineralwirtschaft einzutreten, mussten nicht nur Arbeiter ihre Infrastruktur betreiben, sondern auch Zugang zu Energievorräten und der Technologie, um sie zu nutzen.

Sowohl China als auch Europa waren gut mit Kohle ausgestattet, aber China war am falschen Ort. Chinas Kohlevorkommen befanden sich überwiegend im Norden und Westen: 98 Prozent der Kohlevorräte Chinas befanden sich nördlich des Yangzi, und die westlichen Gebiete hielten knapp 90 Prozent seiner Kohle. Diese Kohle wurde von der dort bis etwa 1100 bestehenden Eisenindustrie genutzt, aber Invasionen, Besetzungen, Bürgerkriege, Überschwemmungen und Pest führten zu Instabilität, die die Industrie zum Stillstand brachte. Als nach 1420 wieder Stabilität eingekehrt war, hatte sich das demografische und wirtschaftliche Zentrum des Landes nach Süden, ins Yangzi-Delta, verlagert. Der Transport der weit entfernten Kohle war ein ernstes Problem, das die chinesische Wirtschaft nicht bewältigte. Selbst am Ende des 19. Jahrhunderts war die Kohlenutzung im Allgemeinen sehr lokal begrenzt: Der Transport von Kohle von Qinghua zum 50 km entfernten Gelben Fluss führte zu einer Verfünffachung der Preise, was Wright zu der Behauptung veranlasste, dass ‘die Transportkosten die wichtigsten waren Einschränkung des Kohleverbrauchs.’ Gebiete im Norden von Jiangsu hätten möglicherweise das Yangzi-Delta erreichen können, aber zu Qing-Zeiten verdoppelten sich die Kosten für Kohle, bevor sie den Kanalhafen erreichte. Es scheint daher klar, dass China zwar über große Kohlereserven verfügte und die Fähigkeit zu deren Nutzung schon lange vor Europa gezeigt hatte, aber ungünstige geopolitische Umstände dazu führten, dass das Potenzial der Kohle von den Transportkosten überschattet wurde.

Europa hatte ähnliche Probleme mit der Kohleversorgung. Großbritannien war mit Kohle gut ausgestattet, aber die Transportnetze waren so primitiv, dass sich der Preis für Kohle pro zehn Meilen, die über Land transportiert wurden, verdoppeln konnte. Die Entfernungen, die die europäische Kohle zurücklegen musste, waren viel geringer als die in China, aber dennoch erklärt der Umgang der europäischen Wirtschaft mit dem Problem der Kohleversorgung, warum Europa Mitte des 19. Jahrhunderts zur wirtschaftlichen Führungsrolle aufstieg.

Die enge Verbindung zwischen Marktsystem, wissenschaftlicher Tradition und Erfindung in Europa war ausschlaggebend für den Aufstieg zur Wirtschaftsführerschaft. Der Markt ermutigte Erfinder, bestimmte technologische oder logistische Probleme anzugehen, deren Lösung zu einer Erhöhung der technologischen Fähigkeiten führte, die der gesamten Wirtschaft zugute kam. Auf diese Weise wurde die Dampfmaschine als Antwort auf das Problem der Kohleversorgung konzipiert, die den Zugang zu ansonsten unzugänglicher Kohle ermöglicht, indem sie die potenzielle Tiefe von Bergwerken durch Abpumpen von Wasser erhöht. In ähnlicher Weise stellten Unternehmer fest, dass angesichts der schlechten Verkehrsverbindungen zwischen Bergwerken und Städten und der Nachfrage nach Kohle eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur rentabel sein könnte. Dies führte dazu, dass sie sich auf die Verbesserung der Verkehrsanbindung konzentrierten, was den Ausbau der Kohleförderung weiter erleichterte. Infolgedessen stieg die britische Kohleförderung zwischen 1700 und 1750 um 70 Prozent, zwischen 1750 und 1830 um weitere 500 Prozent. Als sich die Dampfmaschinentechnologie verbesserte, wurde sie effizienter und begann für andere Zwecke verwendet zu werden. Dies trieb die Nachfrage nach Kohle in die Höhe und förderte weitere Verbesserungen der Dampftechnologie. Somit waren Nachfrage und Angebot an Kohle in einem positiven Kreislauf gefangen, der die Wirtschaft aus dem organischen Paradigma herausführte, während sich die Kohlenutzung und die Technologien zur Nutzung von mineralischer Energie ausbreiteten. Dies war ein mächtiger, sich selbst verstärkender technologischer Weg, der in der Mineralwirtschaft endete. Dies war die wahre Dynamik des europäischen Exzeptionalismus.

Auch China war innovativ, aber in die falsche Richtung. Der innovationsfreudige chinesische Staat strebte durch die Verbreitung von Best Practices in der Landwirtschaft nach statischer Effizienz. ‘Die chinesische kaiserliche Regierung entwickelte und verbreitete neue Technologien im Reisanbau, einschließlich besserer (dürreresistenter) Sorten… und förderte die Verwendung von Baumwolle, besseren Geräten und hydraulischen Techniken… Die Autoren der großen Abhandlungen über die Landwirtschaft wie Wang Chen und Hsü Kuang Chhi sowie die Erfinder der Verwendung von Maulbeerbaumrinde bei der Papierherstellung waren Regierungsbürokraten.&8217 Staatliche Maßnahmen zur Verbreitung von Wissen haben Maddison sogar zu dem Schluss geführt, dass "die Kluft zwischen Best-Practice und" Die durchschnittliche Praxis war wahrscheinlich enger als im polyzentrischen Staatensystem Europas.’ Im 17. Jahrhundert wurde Champa-Reis eingeführt, der in drei Monaten statt in sechs oder neun Monaten reifte. Diese Frist wurde auf zwei Monate und im 18. Jahrhundert auf nur noch vierzig Tage verkürzt. Im frühen neunzehnten Jahrhundert wurde eine 30-Tage-Variante verfügbar. China blieb natürlich innovativ, aber seine Entwicklungen waren hauptsächlich agrarisch, ganz im Gegensatz zu den europäischen Erfahrungen. Allein Europa hat den sich selbst verstärkenden Weg zur Mineralwirtschaft beschritten, weshalb es Mitte des 19. Jahrhunderts zur wirtschaftlichen Führung aufstieg.

Der imperiale Staat muss kein Innovationshemmer gewesen sein, der zur Mineralwirtschaft führte – tatsächlich entwickelte China den Kompass, das Schießpulver und den Hochofen lange vor Europa –, aber im 18. in China war ausgetrocknet.

Was ist bei der chinesischen Innovation schief gelaufen? Geografie und ineffiziente Märkte scheinen die Hauptschuldigen zu sein. Vielleicht sollten ineffiziente Märkte dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie keine ausreichenden Anreizsignale aussenden, oder ungünstige geopolitische Umstände, die dazu führten, dass Kohle eine unpraktische Distanz zum wirtschaftlichen Kern hatte. Oder vielleicht sollte der chinesische Staat, der so sehr um die Förderung der Agrarentwicklung bemüht ist, getadelt werden, weil er nicht versucht hat, die industrielle Entwicklung zu fördern. Was auch immer der Grund sein mag, wir können mit Sicherheit den Schluss ziehen, dass es noch außergewöhnlicher gewesen wäre, wenn China die Ergebnisse erzielt hätte, die Europa erreicht hat.

Zusammenfassend haben wir gesehen, dass Erklärungen für den europäischen Aufstieg zur wirtschaftlichen Führungsrolle auf der Grundlage relativer kultureller Werte oder Mentalitäten höchst fehlerhaft und unbefriedigend sind und dass die europäische Ausbeutung überseeischer Gebiete den Aufstieg Europas zur Führungsrolle nicht erklären kann. Vielmehr könne nur durch die Nutzung mineralischer Energiespeicher eine wirtschaftliche Führungsrolle erreicht werden, die einen wirtschaftlichen Paradigmenwechsel ermöglichte. Die chinesische und die europäische Wirtschaft arbeiteten die meiste Zeit innerhalb eines gemeinsamen organischen Paradigmas, vorbehaltlich der gleichen Einschränkungen. Begünstigt durch die westeuropäische landwirtschaftliche Dynamik, die sich von der in China unterschied, führte eine Kombination aus Unternehmertum und Wissenschaft Europa auf einen Weg des sich selbst verstärkenden technologischen Wandels, der zu einer Flucht aus den Beschränkungen der ökologischen Wirtschaft führte. China hingegen ging die Probleme der Bio-Wirtschaft direkt an, anstatt sie zu überwinden, und konzentrierte seine Bemühungen daher auf die Landproduktivität. Europa wurde durch die Geographie geholfen, mit Kohle in Reichweite seiner am weitesten entwickelten Gebiete, aber selbst dann mussten Probleme aufgrund der Transportkosten überwunden werden. Dass dies den Europäern gelungen ist, den Chinesen jedoch nicht, liegt an einer Kombination von chinesischem geografischem Pech und dem unternehmerischen, erfinderischen Marktsystem in Europa.

The answer to why Europe rather than China rose to economic leadership by the mid-nineteenth century therefore lies somewhere between European geographical good fortune, Chinese geo-political misfortune, and the focus of European inventiveness as compared to that of China, which led to a feedback loop that allowed some western European economies to escape the organic paradigm. However good a country’s institutions and however strong the market’s incentives, without a change of economic paradigm there could be no economic leadership. But it was through the functioning of incentives and the institutions of growth that this paradigm shift was achieved. That the European market had these incentives tied so closely to invention and innovation was the secret of its success. Without inorganic energy utilisation Europe could not have risen, but even with favourable coal supplies its rise was not guaranteed.

Europe therefore rose to economic leadership by the middle of the nineteenth century because of the powerful link between innovation and market incentives, which allowed it to realise the potential of energy stored in coal.


68 thoughts on &ldquo7 Most Advanced Ancient Civilizations in the World&rdquo

A great selection of places, that I’d absolutely love to visit! Thank you.

I think an obvious one is the Roman empire and I think some of the ancient empires in the Middle East left some impressive legacies.

wow, very nice selection! If I make an exception with Mayan civilization, the one that I am most attracted with is old Egypt, never had opportunity to travel there, but hope some day I will.
Old mysteries of humanity, makes me think how come we are here right now in this point of civilization!?

I think that the Greeks should be a little higher up on that list with the invention of the Antikythera mechanism with was essentially the first computer. It was used to calculate astronomical positions. Also I’m not even sure the Osirian civilization (whatever that is) even existed, or the Rama civilization. I can’t find a single reliable reference to either save some crackpots top ten list. I mean think about it if there was an ancient civilization out that that had or showed signs of using electricity that it would be referenced by…well everyone? Finally Atlantis was a metaphorical story Plato made up to teach his disciples about the dangers of advancing beyond ones means. Also the Greeks and mayans where great astronomers, astrology is about how the placement of the planets and the stars determine whether or not you’re going to be a jerk or mild mannered depending on what month you were born. Research first please.

Where is Angkor?
Where is Pagan?

Amazing pictures !! amazing post.

Nice post with excellent pictures. The pictures alone would make me want to go there, because they show how much character the place has!

The author is either a complete moron or an eighth grader writing a paper on a tight time-line.

The asterisk at the bottom stating that 28% of this article is “disputed” should be enough to point out that the author is a blatant hippy as she left out the Roman empire or the Carthaginians in favor of two fictional cultures and three others that are near and dear to new age con artists.

Plus the fact that the two empires she includes in the western hemisphere were still in existence until fairly recently smacks of racism.

About the maya cities, I would like to remark that Copan in Honduras is probably the best place for people to see sculpture and impressive artistic stonework from the classical maya era. It is often called the athens of the new world for its artistic richness, along with being the only maya site where a real temple still covered in stucco and original painting can be found. theres actually a replica of the whole temple built inside the museum, and theres a lovely spanish colonial town just outside the archeological park.

one thing left me thinking.. who were the Osirians? i had never heard of them. pardon my ignorance but I would really like to know more about this culture.

So fascinating, the ancient Maya and Chinese civilizations are the ones that attract me the most. I’ve only visited the Great Wall of China so far, heading to India next, very curious of what I will find!

You need to check your facts my friend. Coming from someone that studies this stuff everyday, your forgot the Romans, Persians, Mesopotamia. The Old World Empires and civilizations should be on this list, not the Andean South American sites (Inka), which hardly rival the powers of the China, Mesopotamia, Egypt, and Rome. Yes, they share some fundamental similarities, but no one could dispute the power of the Romans or the Persians.

where the hell did u put ancient ethiopia ?which is cradle of civilization and man kind

You didn’t mean Assyrians did you?
And how about some more of the great African Empires?

Those of you who are saying the Roman Empire…it was not ancient, firstly. It was Classical. several of these are classical and post-classical eras as well (china, maya, greece).
Secondly, the Roman Empire (not counting Byzantine “Rome”) only lasted a about 300 years before it began to dissolve. Prior to that it was a republic, and prior to that it was a city-state within the land controlled by the Etruscans.
3. The “Rama” are generally called Mohenjo-Dharrans, or Harrappans. Where the author got Rama, I am not sure.
4. Atlantis in generally considered allegorical to Crete and the Minoans, or the “Sea People”. The Osirian civilization mentioned above is the author (erroneously) combining the different Mediterranean civilizations like the Phoenecians, Minoans, perhaps Cypresians, and other peoples of the Mediterranean islands. Many of which WERE exceedingly advanced for their time.
Also, the Inca were not ancient. Überhaupt. There was, however, an ancient empire in the land they later claim to live on, though I sadly cannot recall the name. There were several others in south and central America in ancient days as well.
Lastly, the advancement of Greece depends on when you are talking about in their history. Greece had a “Dark Ages”, during which time they were not technologically advanced at all. It is in fact likely this exact lapse in their power for several centuries which allowed neighboring civilizations to expand and hold against the Helenes. Hellenic Greece never became very large or powerful, rarely holding more than the Greek peninsula and small parts of Illeria. It was not until the Hellenistic greeks, long past “Ancient”, that they became a dominant empire.

Great list and pictures! These are 7 with very visible remains and hopefully I’ll be able to visit them all. The Uiger civilization of the Gobi Desert may also belong on the list.

very invigorating, fantastic!.

Inclusion of the Incas on this list is mind boggling. The Incas would have been amazingly impressive if they’d existed two thousand years before their time, but in 1200 AD? Nah.

I have to say , this list is full of historical inaccuracies, misconceptions about myths so that they are presented as facts , and outright falsehoods. Personally I would place greek civilization at the top of the list (from the classical to late hellenistic periods), part of this includes their vast cultural influence, from western europe to india. I dont know about the others, i suppose i’d place china as 2nd for the period known as antiquity, and perhaps india or rome as 3rd. With rome im referring to the republican era untill the end of the western empire. I suppose i am excluding the bronze age from my edited list, because that over-complicates things. I must admit that harappan civilization was very advanced for its time, with clay pipe plumbing and centrally designed cities being in common use. Finally, although this may make many people who hold romantic ideals about the mystical native american civilizations who were so advanced and ingenious, I must say that in general their achievements pale in comparison to those of old world civilizations. I’m not claiming that the meso americans ect were inherently stupid, just that their rate of technological development was vastly superceded by old world civilizations in general. They were no better than europeans ect before columbus came, they fought wars and massacred each other in great numbers just like any other people. Finally, althought im probably somewhat biased because i have western european heritage, I think the celtic peoples of europe would be included in such a list. Im not claiming that “celt” means a race, ethnicity, or individual empire. Just a complex of different cultural traits. Unfortunately rome’s genocidal wars allowed for a very thorough destruction of the achievements of celtic groups. Check out terry jone’s barbarians series for information about new discoveries about the celts, in particular the gauls. Although he is also a little biased, all his claims are based on solid evidence.

I meant my comment about meso americans would make the people with ahistorical notions of their lives angry.

Don’t forget the wonders of the Orkney and Shetland Islands – Skara Brae on Orkney pre-dates the pyramids. Some other sites have only been discovered in the last 10 – 15 years. It’s a “MUST SEE” if you are visiting Scotland!! Don’t waste your time looking for “Nessie”.

These empires and choices are most interesting. I would love to visit and by the way I am only 14 years old and I am a very smart and know all about these empires.

When it comes to Civalisations most of the developed paled skinned world tend to be racist and glorify the Civs of Europe & Asia while Poo-poo on and oppress the African, Native American and Middle Eastern Civalisations cause of the color of their skin. Keep doing that and we will get a North vs South Nuclear World War 3 where everyone will lose and become extinct like the dinosaurs.

Where is Mycenae? Where is Knossos? Where is Akrotiri? since 4000 b.c?

Rama? Where’d you get that one from? You meant the Indus Valley Civilization, didn’t you?

nuclear weapons have been used during rama civilisation but i wonder why chian stands first.vimanas(aircrafts),bhrama astra(nuclear weapons) have been used

Ive been to Chitchin Itza as well as Coba and Tulum in Mexico.. the amount of accuracy they used in buildings especially in regards to the positions of stars, moon and sun is awesome and the construction puts most modern builders to shame… no coffee breaks and plumbers crack for the Mayans :P

Thanks a lot for sharing this with all of us you actually understand what you’re talking about!

Bookmarked. Kindly additionally visit my website =).
We could have a hyperlink alternate arrangement between us

Mesopotamia , is the cradle of the civilizations

Egypt holds a wealth of attraction for those seeking adventure, mystique, ancient roots, and relaxation on the beach. Egypt, the mystic land of the Pharaohs. A land unequaled for its majestic monuments and authentic treasures of diversified Pharaonic, Greco-Roman, Coptic Christian and Islamic blend of cultures. Mediterranean beaches Red-Sea fascinating underwater life, mountains and deserts, memorable landscapes alongside the river Nile, bestowed with nature’s gift of a mild climate, provides a choice of holiday resorts for everyone from all over the world.
Egypt Pharaohs Tours

The documents related to ancient civilizations of India doesn’t exist because all information were spread in orally not in written script.

Good post. I learn something new and challenging on blogs I stumbleupon every day.
It’s always interesting to read articles from
other writers and practice a little something from their sites.

WTF what about the Indus valley civilization. Harappa, Mohinjadaro. ringing any bells. Indus valley civilization is considered the most ancient … rewrite your article.

I’d absolutely love it. Dankeschön

Can you add the Aztecs and Mississippians? It would really help my daughter with her homework. Cause she has to know the least advanced to the advanced out of Maya, Inca, Aztecs, Mississippians


Antediluvian Maps: Impossible charts according to mainstream scholars

Maps like the one by Piri Reis have been validated by scholars who remain baffled and cannot explain their precision and level of detail. Some of them were created as if somehow, someone was able to see the land from the air before drawing the charts…

It is noteworthy to mention that the Piri Reis map was in fact created by other much older maps from different regions around the globe. But what do maps like the one from Piri Reis tell us? Well, they offer conclusive evidence that in the distant past, civilizations with incredible cartographical knowledge existed on Earth. It seems that these ancient civilizations had seen parts of the world which today are covered in Ice: Antarctica for example, meaning that whoever created these charts must have seen these parts of the world when Earth’s climate was very different, a period in the history of our planet predating the last ice age.

The Piri Reis map was composed around 1520 and in addition to displaying Antarctica without ice, it accurately depicts the geography of the American Continent with such a precision that it looks as if it was put together with the aid of aerial photography. Interessanterweise wurde diese Karte vom US Hydrographic Office of the Navy untersucht, wo ihre Echtheit bestätigt wurde. The map was proven genuine and is so accurate that it was purportedly used to correct errors in some modern maps.

But… Who mapped the Queen Maud Land of Antarctic 6000 years ago? Which unknown civilization had the technology or the need to do that?

Die in der Karte enthaltenen geografischen Informationen weisen darauf hin, dass einige ihrer Quellen mehr als 5.000 Jahre alt sind. While the Piri Reis map is not a map that is believed to predate the Great Deluge, the map was created using maps that are over 5000 years old.

An interesting letter issued by the USAF speaks about the Piri Resi map where LORENZO W. BURROUGHS Captain, USAF Chief, Cartographic Section 8th reconnaissance Technical Sqdn (SAC) Westover Air Force Base, Massachusetts writes: Die Übereinstimmung der Piri-Reis-Karte mit dem seismischen Profil dieses Gebiets, die von der norwegisch-britisch-schwedischen Expedition von 1949 erstellt wurde, unterstützt durch Ihre Lösung des Gitters, Orte beyond a reasonable doubt the conclusion that the original source maps must have been made before the present Antarctic ice cap covered the Queen Maud Land coasts.

However, other maps like the Zeno Map draws our attention since it predates the Piri Reis map, outlining the coast of modern-day Norway, Sweden, Denmark, Scotland, and Germany. In addition to that, the Zeno maps just happen to include the exact longitude and latitude of a number of islands. Why is this important? Well, it is because in order to determine longitude you would need to use a chronometer, a device that was invented in 1765. Even more incredibly, the Zeno Map appear to depict the topography of modern-day Greenland free of glaciers which means that someone had to have seen Greenland prior to the ice age.

“It appears that accurate information has been passed down from people to people. It appears that the charts must have originated with a people unknown and they were passed on, perhaps by the Minoans and the Phoenicians, who were, for a thousand years and more, the greatest sailors of the ancient world. We have evidence that they were collected and studied in the great library of Alexandria (Egypt) and the compilations of them were made by the geographers who worked there. Piri Reis had probably come into possession of charts once located in the Library of Alexandria, the well-known most important library of the ancient times,” — Dr. Charles Hapgood –Maps of the Ancient Sea Kings (Turnstone books, London 1979, preface.

Even more interesting are the cartographical charts created by Iehudi Ibn ben Zara. His Map drawn around 1487 depicts certain regions of Britain covered in Glaciers. The map also displays islands in the Mediterranean and Aegean seas. These islands exist still today, the only underwater, suggesting that whatever maps were used to create the cartographical chart of 1487, were from a time when our planet’s geology was much different, a time that perhaps could be traced back to the antediluvian period.

These ancient maps offer too many enigmas and questions and provide little to no answers at all, suggesting that in the distant past, going back at least 10,000 – 12,000 years advanced ancient civilizations existed on Earth, erecting incredible cities, accomplishing incredible feats, and exploring the planet with incredible precision.


Why Has 99 Percent of the Technological Progress by Modern Humans Come in the Last 10,000 Years?

This question reads: Modern humans are estimated to be about 200,000 years old, but it seems that 99 percent of technological progress has occurred in the last 10,000 years. What were we doing before that?

Answer by Pratyush Rathore:

Suppose, I give you a magic coin worth 1 cent, which multiplies itself 100 times every year.

At the end of 1 year, you would have a negligible amount: $1.
At the end of 2 years, you would have a very small sum: $100.
At the end of 3 years, you would have barely enough: $10,000.
At the end of 4 years, you start seeing a modest $1 million dollar heap.
At the end of 5 years, you would have a good $100 million.

Now, at the end of the fifth year, you come to me and say, “I have kept the coin with me for 5 years, but 99 percent of the money it made came in last year. What was the coin doing before that?”

So, to answer in one word: compounding.

Short answer: We took tens of thousands of years to settle down (starting from the migration in Africa). After we settled down, we discovered ways to domesticate plants about 12,000 years ago, discovered metals about 8,000 years ago and started writing things about 5,000 years ago. Each of these steps helped us bring the humans together and build ideas on top of another. Let us look at some of the major events in human history.

  1. Migration from Africa: The modern humans are believed to have evolved about 200,000 years ago. ( Recent African origin of modern humans. ) For the first 100,000 years, we remained there until some unexplained sequence of events started forcing them outward. Then humans started walking, and it took multiple generations for them to survive the deserts Africa to reach Europe and Asia, and later the Americas. Imagine walking the Sahara or Arabian desert with no shoes, water cans, or camels. Only when we started settling did we have the time and resources to build something that could be passed on to the future generations. Without that settlement, great ideas would have died with the person or the tribe. Our first major settling down happened around 12,000 B.C. ( Sedentism)
  2. Low Population: Until about 10,000 BC, the world population never exceeded 15 million and mostly was around 1 million (Urban World History ). The present population of the world is 7 billion, and 1 million is comparable to the population of a medium-sized city. When you have just a couple of million people spread in this big wide world, there is little that humanity could collectively build. Even if we assume that early human being could be as productive as us, their civilization could produce less than 1/1000 of what our society could do.
  3. Life Expectancy: From that point until 20th century, we had a very low life expectancy (about 30 years). Imagine if we all died by the time we reached 30, how much could we learn from our parents and how much could we teach our kids? Given the low life expectancy of early humans, there was not much time to learn and teach. We just started randomly doing whatever we could to survive. ( Life expectancy )
  4. Use of fire: Early humans didn’t find a way to use the fire in a controlled way. This means we often lived in a dark (no fire means no lights), cold, and scary place ( Control of fire by early humans ).It was about 125,000 years ago that we started using fire in a controlled way, and it took a lot of trial and error.
  5. No sophisticated tools and domesticated animals: Early humans used primarily stone tools, and until about 50,000 years ago, these were quite crude. They helped a little bit in hunting, but didn’t take us far. We had to wait until 6000 B.C. to get our first metal: gold ( History of Metals ). With metals we could tackle a lot more elements and make far more tools. We didn’t have any animals to help us out. We first started domesticating dogs and later sheep, pigs, horses, etc. Each of the domestication waves took thousands of years of trial and error ( Domestication ).
  6. Civilization allowed us spare time. By 12,000 B.C., many groups of humans found habitable regions to grow their tribe. They had found ways ways to domesticate a few plants and animals and had made superior tools. As large groups of humans started gathering and work year-round in the same place, we found ways to share and transmit ideas. Trade was discovered, and humans suddenly found spare time to do stuff ( Civilization ).

Innovation/Invention requires a lot of trial and error and the ability to build on previous results. Until a few thousand years ago, these experiments were local, and there was little we could learn from others’ experiments. Thus, a guy in Ethiopia might have been trying to master fire control even 5,000 years after a guy in Sweden has already mastered it. There was no easy way to transfer ideas given the lack of wheel (to enable quick movement), writing systems, broadcast communication, etc. The population was also too low to improve the odds of experimentation. Lastly, we were too focused on survival to afford us the time to innovate. Agriculture liberated us from the focus on the daily search for food.

Finally, we are constantly discovering more about our past, and our knowledge of our ancestors is not complete. A hundred years ago, we didn’t know about the magnificent Indus Valley civilization and knew little of Mesopotamia or Incas. New discoveries are constantly pushing back the known history, and I would not be surprised if we discover more complex civilizations from 10000 BC that have just been lost due to the passage of time.


Europa

Europe is the second smallest of the seven continents covering roughly 2% of the earth's surface. The name 'Europe' has long been thought to have been derived from the ancient myth of Zeus and Europa. According to this tale, the great god Zeus, seeing the lovely Phoenician princess Europa bathing (or, according to other versions, playing with her handmaidens) by the seashore, transformed himself into a magnificent white bull and slowly approached her from the sea. So gentle and sweet was this bull that Europa placed garlands of flowers around his neck, petted him and then climbed onto his back when, much to her surprise, the bull ran off across the surface of the seas, abducting her to the isle of Crete. On Crete Zeus and Europa became lovers and she bore him three famous sons. Her family back in Phonecia, distraught at her disappearance, sent her brothers in search of her, each one finally being unsuccessful in his quest but each founding important cities and lending their names to various regions around the Aegean (Thebes being one example, originally known as Cadmea after Europa's brother Cadmus).

Herodotus, however, does not believe the tale of the Phoenician princess had anything to do with the naming of the continent, writing in Book Four of his Histories, “Another thing that puzzles me is why three distinct women's names should have been given to what is really a single land-mass…nobody knows where it got its name from, or who gave it, unless we are to say that it came from Europa, the Tyrian woman, and before that was nameless like the rest. This, however, is unlikely for Europa was an Asiatic and never visited the country which we now call Europe.”

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Theories regarding the origin of the name 'Europe' range from it being of Greek origin meaning “wide gazing”, a reference to the breadth of the shoreline as seen from the sea or from the Phoenician for “evening”, as in the place where the sun would set. Today, as it was in Herodotus' time, no one can say for certain where the name 'Europe' originated. To the ancient Greeks, the Aegean sea and environs were the center of the world. The Phonecians regularly sailed across and up the Atlantic to harvest tin from Europe at Cornwall but, to the Greeks, Europe was a dark continent (in the same way that 19th and early 20th century CE Europeans would later view Africa).

Culture, on even the most basic level, had been ongoing in Europe since at least 20,000 BCE as evidenced by cave paintings (the most famous being the Cave of Lascaux complex in modern-day France) and by 5000 BCE hierarchical societies had begun to emerge and peas were cultivated, evidence of a sturdy agricultural society. Even so, to the Greeks, the people of Europe, more so than any other non-Greeks, were barbarians (from the Greek barbarophonos, “of incomprehensible speech”, a word first coined by Homer in his Iliad, Book II) who banded together diverse tribes such as the Balts, Slavs, Albanians, Italics and, best known, the Celts (who included the Gauls and the Germanic tribes).

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By the year 4300 BCE megalithic tombs were in use in Europe, by 3500 farming was widespread across the face of the continent and by 2000 bronze work was introduced by the Wessex culture of present-day Britain. In 1860 BCE the construction of the impressive and mysterious Stonehenge was begun. Even so, such accomplishments were not so impressive to the Greeks nor, later, to the Romans. As late as 78 CE, the Roman historian Tacitus refers to the Britons under the governorship of his father-in-law Agricola as “rude, scattered and warlike people” to whom the Romans, of necessity, had to bring cultivation and civilization. Earlier, Julius Caesar had the same opinion of the Gauls, referring to them as little more than animals in his description of the massacre of the Ubii tribe by the Rhine.

In seinem The Gallic Wars he devotes as much space to a description of the Alces (elks) of Europe as he does to the Ubii in any important way writing of the elk that “their shape and dappled coat are like those of goats but they are rather larger, have stunted horns and legs without joints” and then goes on to give the earliest narrative we have of what would come to be known as “cow tipping” as the Romans would hunt the elk by pushing them over while they slept standing up and killing them easily because they were too large to raise themselves back up. Even so, it is impossible to argue that Caesar brought nothing of consequence to the people of Gaul and, by extension, Europe. The historian Durant writes,

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For three hundred years Gaul remained a Roman province, prospered under the Roman peace, learned and transformed the Latin language, and became the channel through which the culture of classic antiquity passed into northern Europe. Doubtless neither Caesar nor his contemporaries foresaw the immense consequences of his bloody triumph. He thought he had saved Italy, won a province and forged an army he did not suspect that he was the creator of French civilization.

The Romans brought their civilization, not just to Gaul (later France and part of Italy) but to the whole of Europe, providing innovations such as paved roads, indoor plumbing, fortified cities of great administrative efficiency and culture and, of course, their language, slowly 'civilizing' the disparate tribes of the various European regions. Tacitus writes of the efforts of Agricola in Britain to establish schools to spread the knowledge of Latin and his encouragement of the populace to build temples and to regard personal hygiene as a matter of importance in the use of public baths. Tacitus continues, “By degrees the charms of vice gained admission to British hearts baths, porticoes and elegant banquets grew into vogue and the new manners, which in reality only served to sweeten slavery, were by the unsuspecting Britons called the arts of polished humanity.”

Even so, not every Briton appreciated Roman culture equally nor accepted its civilizing touch easily as evidenced by the rebellion of Queen Boudicca of the Iceni tribe (only the most famous among many) in 60/61 CE which resulted in over 70,000 Romans slain by Britons before she was defeated by Paulinus. Still, for over three hundred years, Roman rule obtained in Europe and, without doubt, contributed greatly to what the various countries of the continent are today.


1. Scale

Sometimes size isn't a plus. The US has over 10m credit card terminals and 1.2bn cards, according to Smart Card Alliance, an industry group that tries to educate and push for the widespread adoption of this technology in the US. The Alliance estimates that less than 2% of Americans have smart cards. It's difficult to get such a large market to adopt. As the Wall Street Journal reported last week, Target actually tried to roll out smart cards from 2001-04, but the rest of the market didn't follow.


Why Did Europe Conquer the World?

Between 1492 and 1914, Europeans conquered 84 percent of the globe. But why did Europe establish global dominance, when for centuries the Chinese, Japanese, Ottomans, and South Asians were far more advanced? In Why Did Europe Conquer the World?, Philip Hoffman demonstrates that conventional explanations—such as geography, epidemic disease, and the Industrial Revolution—fail to provide answers. Arguing instead for the pivotal role of economic and political history, Hoffman shows that if certain variables had been different, Europe would have been eclipsed, and another power could have become master of the world. Hoffman sheds light on the two millennia of economic, political, and historical changes that set European states on a distinctive path of development, military rivalry, and war. This resulted in astonishingly rapid growth in Europe’s military sector, and produced an insurmountable lead in gunpowder technology. The consequences determined which states established colonial empires or ran the slave trade, and even which economies were the first to industrialize. Debunking traditional arguments, Why Did Europe Conquer the World? reveals the startling reasons behind Europe’s historic global supremacy.

Awards and Recognition

"Brilliant."—Edward Rothstein, Wall Street Journal

"[Why Did Europe Conquer the World?] is a very interesting addition to the flourishing history of the world genre."—Diane Coyle, Enlightened Economist

"History and counterfactuals blend into a fluent thesis, underpinned by diverting tables of data."—Martin Vander Weyer, Täglicher Telegraph

"Fascinating."—G. John Ikenberry, Foreign Affairs

"A confident and sure-footed book."—Robert Fulford, National Post

"Big-picture economic history at its best. Hoffman's answer: chronic military conflict that gave European leaders incentives to harness widely known gunpowder technologies more effectively than leaders in other parts of the world. Also a good reminder of what economic history brings to today's economic and political table."—Barry Eichengreen, Bloomberg Businessweek

"A hugely ambitious book and one that no scholar analyzing transitions in global history can overlook. It is a daunting task to attempt such an endeavor, let alone succeed as Hoffman has. [How Did Europe Conquer the World?] will change interpretations of European warfare, the financing of conflicts, transitions in other regions of the world, the causes of the Industrial Revolution, and the Great Divergence—topics that are at the forefront of history, economics, and political science today. . . . Impressive and persuasive. . . . [T]his book is a classic of economic history, which should be required reading."—Jari Eloranta, EH.net

"Impressive."—Jan De Vries, American Historical Review

"A powerful argument that resonates strongly with recent work in international political economy (Herman Schwartz) and political science (Ned Lebow)."Survival

"In a brilliant analysis, Hoffman demonstrates the dynamic interaction between the financing of the war, the innovation in warfare technology, and the political institutions, which sparked the race toward colonization and prepared the UK for the Industrial Revolution. [An] ambitious study."—Lisa Kaaki, Arab News

"An intriguing and compelling contribution to the riveting debate on the causes of European hegemony in the world over the last five hundred years."—Seneer Aktürk, Insight Turkey

"Ambitious book of big-picture economic history."—Ephraim Nissan, Quaderni di Studi Indo-Mediterranei

"Phillip Hoffman's book answers a question that economic historians have neglected: Why did Europe conquer the world starting about five hundred years ago? Hoffman stresses how incentives made Europe's princes unusually bellicose and willing to promote improvements in war technology. Combining wide reading, the judicious use of data, and economic models that distinguish Hoffman's explanation from that of earlier historians, Why Did Europe Conquer the World? represents the very best in economic history."—Timothy Guinnane, Yale University

"Why did Europe conquer the world? Philip Hoffman offers striking new answers to this old question. Hoffman's short answer is gunpowder or military technology. His longer answer is more unsettling: the political and geographical forces that made Europe's precocious economic development possible were inseparable from the arms race which enabled European states to win wars."—Cormac Ó Gráda, author of Eating People is Wrong, and Other Essays on Famine, Its Past, and Its Future

"Philip Hoffman upends the traditional story of why western Europe conquered the world. His elegant econometric model shows that by fighting constant wars with each other and never allowing a single hegemon to emerge, Western polities had greater incentives and opportunities to improve their military technology than their counterparts elsewhere. Anyone wanting to understand how economic theories are changing the ways we look at the past needs to read this book."—Daniel Chirot, University of Washington

"Beginning with the Spanish and Portuguese in the late fifteenth century, technological military superiority appears to have been the proximate cause of Europe's ever-expanding military dominance for the next five centuries. Where did this technological superiority come from? The answer provided in this convincing and tightly argued book is interesting and as definitive as such answers get."—Stergios Skaperdas, University of California, Irvine

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Bemerkungen:

  1. Beaumains

    Ich denke, dass du nicht recht hast. Ich bin versichert. Ich kann es beweisen. Schreib mir per PN.

  2. Qaseem

    Ich schlage Ihnen vor, auf eine Seite zu kommen, auf der es viele Artikel zu dieser Frage gibt.



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