Chronik der Geschichte

Britische Internierte in Deutschland

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Als der Krieg im September 1939 begann, lebten viele tausend britische Zivilisten im nationalsozialistischen Deutschland und auch in den später besetzten Ländern. Diese britischen Zivilisten sollten Internierte werden - keine Kriegsgefangenen, sondern Zivilisten, die von der Geschwindigkeit des deutschen Blitzkriegs in Westeuropa erfasst worden waren.


Die britischen Internierten wurden unter den Bedingungen der Genfer Konvention festgehalten. Sie hatten Zugang zu den Lebensmittelpaketen des Internationalen Roten Kreuzes und des Roten Kreuzes, die regelmäßig eintrafen. Die Internierten durften Geld an ihre Familien nach Hause schicken. Die britische Regierung verlieh jedem Internierten 10 Mark im Monat. Dies könnte im Lager selbst ausgegeben werden, aber Lebensmittel und Tabak des Roten Kreuzes töteten effektiv jeden Gebrauch, den die Internierten für das Geschäft in Bezug auf Lebensmittel hatten. Wenn es ihnen gelang, einen Job in der Gegend des Lagers zu finden, konnte dieses Geld auch nach Hause geschickt werden. Zum Beispiel lebten und arbeiteten ungefähr 500 britische Zivilisten in den Niederlanden. Im Frühjahr 1940 wurden die Niederlande von den Deutschen überrannt. Diese 500 Zivilisten wurden zusammengetrieben und nach Schoorl an der niederländischen Küste geschickt. Das Lager in Schoorl war ein Sortierlager. Von den 500, 300 wurden nach Osten zum Oberlauf der Oder geschickt, wo sie in Oflag VIII-D platziert wurden, das schließlich zu Ilag VIII-H wurde. Obwohl keine Kriegsgefangenen, hatten die Internierten doch eine tägliche Routine von Suchen und Appellen. Zu den 300 Internierten aus den Niederlanden gesellten sich 600 britische Internierte aus Belgien und Frankreich. Einige dieser Personen waren bei der War Graves Commission angestellt. Alle 600 waren vor ihrem Umzug nach Ilag VIII-H drei Monate lang in der Zitadelle von Huy in der Nähe von Lüttich in ärmlichen Verhältnissen gehalten worden.

In Ilag VIII-H wurden ein Cricketfeld und eine Minigolfanlage gebaut.

Im April 1942 wurde in Kreuzburg, fünfzig Meilen nördlich von Ilag VIII-H, ein neues Internierungslager errichtet. Die ersten Insassen waren jene Internierten, die Juden waren (oder zumindest von den Nazis als Juden angesehen wurden) oder Internierte, die von den Deutschen als Unruhestifter angesehen wurden. Obwohl das Lager in Kreuzburg von jenen, die in Ilag VIII-H verblieben waren, als Straflager angesehen wurde, scheint es nicht schlimmer zu sein als Ilag VIII-H.

Im November 1942 kamen 80 britische Internierte aus Belgien nach Ilag VIII-H. Im Januar 1943 kamen die Amerikaner im Lager an. Ebenfalls 1943 wurden verheiratete Männer, die sich im Lager befanden, nach Vittel in Frankreich verlegt, wo sich ihre Ehefrauen, sofern sie interniert waren, befanden.

1943 war auch das Jahr, in dem Ilag VIII-H stillgelegt wurde und diejenigen, die darin verblieben, nach Giromagny in Frankreich verlegt wurden. Bis Ende November 1943 waren alle Internierten von Ilag VIII-H umgezogen.

Ilag Giromagny war nahe der Schweizer Grenze. Daher gab es Fluchtversuche aus dem Bestattungslager, die normalerweise vom französischen Widerstand unterstützt wurden. Ein Tunnel, der geplant war und gerade gebaut wurde, wurde von der Abwehr entdeckt.

Nach dem D-Day und dem Ausbruch der Alliierten aus der Normandie war es nur eine Frage der Zeit, bis die Internierten von Ilag Giromagny befreit wurden. Die Deutschen haben dem jedoch vorgebeugt, indem sie die britischen Internierten bei Giromagny gegen deutsche in Großbritannien eingetauscht haben. Der Austausch der Internierten erfolgte über Schweden.

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